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Was ist speed-Dating?
Die Idee für das sog. “speed-Dating” kommt aus den USA. Wie der Name sagt, geht es dabei um schnelle Dates (= Verabredungen). Der Grundgedanke lautet: warum viel Zeit damit verbringen, andere Singles z.B. in irgendwelchen Internetforen kennenzulernen um dann bei einem späteren Date (Treffen) festzustellen, dass da doch nichts draus wird. Und das Date dauert dann auch noch Stunden, weil man ja nicht unhöflich sein will.
Speed-Dating heisst, dass man bei einem einzigen “Date” gleich mehrere Menschen persönlich kennenlernt. Wie heisst es doch so schön: der erste Eindruck ist der wichtigste und der erste Eindruck erfolgt in Sekunden.
Speed-dates gibt es in fast allen größeren Städten und sie werden meiste von irgendwelchen Agenturen organisiert. Man trifft sich mit beispielsweise 10 Personen (5 Männer und 5 Frauen) in einem Restaurant, Bar o.ä. Die Frauen setzen sich an jeweils einen Tisch mit zwei Stühlen. Dann setzt sich jeweils ein Mann dazu. Meist hat man dann 5-10 Minuten Zeit, sich kennenzulernen. Dann ertönt irgendein Signal und die Männer setzten sich jeweils einen Tisch weiter. So lernt man innerhalb kürzester Zeit Menschen kennen (jedenfalls sehr oberflächlich).
Nach dem Speed-Dating können alle Männer und Frauen dann dem Veranstalter mitteilen, wen man interessant fand. Treffen dabei zwei Meinungen überein, gibt der Veranstalter z.B. die Telefonnummer oder die e-mail-Adresse weiter, damit beide in Kontakt bleiben können.
Speed-Dating ist nicht jedermanns Sache. Es hat schon was von Fleischbeschau. Auf der anderen Seite ist es aber auch das Gegenteil der Internetforen, bei denen man meist erst einiges von sich preis gibt, bis man den anderen kennenlernt. Beim Speed-Dating ist die Reihenfolge leicht andersherum.
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