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Job-Knigge: die richtige Anrede
Auch wenn's schwer fällt: Hat der Angesprochene einen Doppelnamen, sprechen Sie ihn immer in voller Länge aus. Ausnahme: Der Namensträger bietet ihnen eine Kurzvariante an.
Trägt der Angesprochene einen akademischen Grad, so sprechen Sie ihn mit diesem Titel an. Bei mehreren Titeln gilt der höchste (Beispiel: Frau Prof. Dr. Müller ist Frau Professor Müller). Bei Herren reicht ein „Dr. Müller“. Das „Herr“ können Sie weglassen. Einen Adligen grüßen Sie mit „Guten Tag, Baron (oder Graf) Greifenklau“. Auch hier fällt das „Herr“ weg.
Händeschütteln?!
- ob es zum Händeschütteln kommt, bleibt dem Chef überlassen. Steuern Sie also nicht gleich mit ausgestreckter Hand auf ihn zu.
- schauen Sie beim Händeschütteln dem Gegenüber in die Augen. Blickkontakt ist in unserem Kulturkreis unverzichtbar.
- ein kurzer kräftiger Händedruck ist perfekt. Drücken Sie weder zu fest zu, noch zu schwach – beides ist für Ihr Gegenüber unangenehm und macht einen schlechten Eindruck.
- die andere Hand aus der Hosentasche nehmen, es wirkt sonst ausgesprochen unhöflich.
- nicht die Hand über den Tisch hinweg reichen, wenn es auch anders geht. Das schafft Distanz und ist außerdem unbequem.
- neigen Sie zu feuchten Händen? Bitte dringend vorm Händeschütteln unauffällig abwischen oder besser waschen!
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