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Einlagensicherung bei Banken und Sparkassen in Deutschland
Mehrere spektakuläre Bankpleiten in den den letzten Jahren und gerade in jüngster Vergangenheit, lassen Anleger immer wieder fragen, wie Kundengelder bei den Banken geschützt sind.
Unter Einlagensicherung versteht man den Anlegerschutz bei Zahlungsunfähigkeit bzw. Insolvenz von Banken. Für bestimmte Anlagen besteht bei Geldinstituten eine Rückzahlungsgarantie. Dabei handelt es sich um Einlagen (Geldanlagen/Guthaben) von Privatpersonen, Wirtschaftsunternehmen und öffentlichen Stellen. Durch die Einlagensicherung geschützt sind:
- Sichteinlagen (Girokonten)
- Sparguthaben (Sparbücher/Sparbriefe, sofern sie auf Namen ausgestellt sind)
- Termingelder
- auf Namen lautende Schuldverschreibungen, Schuldscheine und Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften
Nicht unter die Einlagensicherung fallen:
- Einlagen von Banken, des Bundes und der Länder (sowie deren Sondervermögen)
- Verbindlichkeiten, über die eine Bank Inhaberpapiere ausgestellt hat, wie z.B. Inhaberschuldverschreibungen
Pfandbriefe und Kommunalobligationen bieten aufgrund ihrer rechtlichen Konstruktion dem Anleger eine umfassende Sicherheit und werden daher nicht zusätzlich geschützt.
Gesetzliche Rahmenbedingungen
Bei der Einlagensicherung greifen in Deutschland zwei wesentliche Gesetze:
- das Kreditwesengesetz, das mit seinen Eigenkapitalvorschriften Insolvenzen bei Banken verhindern soll
- das Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz (zur Umsetzung von EU- Richtlinien zum Anlegerschutz)
Durch die gesetzliche Regelung sind in Deutschland zur Zeit 100% der Einlagen (maximal 50.000 Euro je Anleger) geschützt. Im Rahmen der Finanzkrise hat die Bundesregierung mündlich eine unbegrenzte Staatsgarantie auf Einlagen gegeben. Dabei handelt es sich aber nicht um eine gesetzlich fixierte Garantie.
Über die gesetzliche Einlagensicherung hinaus haben die in Deutschland tätigen Kreditinstitute noch ihre eigene Einlagensicherung.
Detailinfos zur Einlagensicherung bei den:
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