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Job-Knigge: die Begrüssung
Begegnungen mit Kollegen, Vorgesetzten und Geschäftspartnern finden an den unterschiedlichsten Orten und zu den unterschiedlichsten Gelegenheiten statt. Eigentlich kann man dabei nur einen Fehler machen: gar nichts sagen und wortlos aneinander vorbeigehen. Die Grundregeln für Begegnungen auf dem Flur, in der Stadt oder auch auf dem Klo lauten:
Regel 1
Herren stehen bei der Begrüssung auf, Damen dürfen sitzen bleiben.
Regel 2
Lächeln Sie bei der Begrüssung. Das lockert die Atmosphäre spürbar auf.
Regel 3 (Reihenfolge):
- Männer und Frauen: Männer grüssen zuerst
- Jüngere und Ältere: Jüngere grüssen zuerst
- Mitarbeiter und Vorgesetzte: Mitarbeiter grüssen zuerst
- Ankommende und Anwesende: Ankommende grüssen zuerst
- Einzelne und Gruppen: Einzelne grüssen zuerst
Was Sie nicht tun sollten:
Reichen Sie niemals jemandem auf der Toilette oder im Waschraum die Hand! Ein Kopfnicken oder ein freundliches „Guten Tag“ sind diskreter und reichen völlig aus.
Die richtige Grussformel
Das „Mahlzeit“ ist völlig out! Auch zwischen Frühstück und Kaffeezeit oder wenn es in die Kantine geht. Besser: „Guten Morgen, Tag, Abend“ (je nach Tageszeit) oder, wenn das Betriebsklima es erlaubt ein „Hallo“. Regional typische Grußformen wie z.B. das “Moin” in einigen Regionen Norddeutschlands (nicht überall!) sind natürlich völlig in Ordnung!
Tipp: Bevor Sie anfangen sich in mühseliger Rangermittlung zu verstricken, halten Sie sich einfach an die Faustregel: Wer den anderen zuerst sieht, grüßt. Ob Sie dabei einen eher flapsigen oder steiferen Ton wählen, hängt ganz vom Verhältnis zur jeweiligen Person ab. Nur eines geht auf keinen Fall: gar nicht grüßen!
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