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Wie funktionieren Hedge-Fonds?

Hedge-Fonds investieren quasi in alles, was Rendite verspricht. Zur Steigerung des Investitionsgrades (sog. Leverage) können Hedgefonds unbeschränkt Kredite aufnehmen, Derivate einsetzen sowie Vermögensgegenstände verkaufen, die sich nicht in ihrem Eigentum befinden (sog. Leerverkauf ). Ziel des Fondsmanagements ist es dabei, unabhängig von der aktuellen Kapitalmarktentwicklung eine höchst mögliche Wertentwicklung zu erzielen. Da Hedge-Fonds nahezu keinen regulatorischen Beschränkungen unterliegen und damit für den Anleger ein potentiell höheres Risiko des Kapitalverlustes als bei anderen Fondsanlagen besteht, nennt man dieses Produkt auch „Sondervermögen mit zusätzlichen Risiken“.

Für wen eignen sich Hedgefonds?

Aufgrund der großen Hebelwirkung (z.B. durch Kreditaufnahme) haben Hedge-Fonds im Vergleich zu anderen Fonds ein erheblich höheres Risiko und können hohe Kursschwankungen aufweisen. Das Anlageziel von Hedge-Fonds ist die Erzielung positiver Renditen unabhängig von der Kapitalmarktentwicklung.

Seit wann gibt es Hedge-Fonds in Deutschland?

Hedge-Fonds unterlagen bis Ende 2003 nicht dem KAGG und konnten daher bisher nicht von deutschen Investmentgesellschaften aufgelegt werden. Mit dem Investmentgesetz, das zum       01.01.2004 In-Kraft trat, ist jetzt auch die Auflegung von Hedge-Fonds (Sondervermögen mit zusätzlichen Risiken nach den §§ 112 und 113 InvG) erlaubt.

(Stand 22.01.2008)

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