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Finanzkrise: welche Auswirkungen hat das auf bestehende Lebens- oder Rentenversicherungen?
Endlich können deutsche Lebensversicherer mal wieder punkten, denn diese haben sich kaum bis gar nicht an den Geschäften beteiligt, die z.B. die amerikanische AIG so in Bedrängnis gebracht hat.
Die deutschen Versicherer müssen bei der Anlage der Versichertengelder sehr strenge Bestimmungen einhalten und sind bei der Anlage eher konservativ und auf den Erhalt der Kundengelder aus. Zudem unterhalten die deutschen Versicherer einen Sicherungsfonds, der bei Insolvenzen einspringt.
Es blebt allerdings die Frage, ob und wieviel Geld deutsche Lebensversicherungen in die Hypo- Real-Estate oder deren Tochter Depfa investiert haben. Schließlich ist die Depfa eine ansonsten renommierte Pfandbriefbank. Und es bleibt die Frage, ob deutsche Versicherer hier Gelder abschreiben müssen.
Ganz anders sieht es allerdings bei ausländischen Versicherern aus. So unterliegen beispielsweise britische Versicherer nicht den strengen deutschen regeln und gehören auch nicht dem Sicherungsfonds an.
Als Kunde einer deutschen Lebens- oder Rentenversicherung muss man sich derzeit also keine ernsthaften Sorgen machen. Wer in eine ausländischen Versicherung investiert, sollte dagegen die Augen offenhalten.
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