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Wie sicher ist Festgeld bei Banken und Sparkassen?
Festgelder bei Banken und Sparkassen ist im Rahmen der jeweiligen Einlagensicherung abgesichert.
Legt man sein Kapital als Tagesgeld bei einer deutschen Bank an, besteht -eigentlich- kein Verlustrisiko. Das Tagesgeld ist bei den meisten Banken, wie das Sparguthaben auch, über die gesetzliche Einlagensicherung und die weitergehende Einlagensicherung der jeweiligen Bankenverbände abgesichert. Bei Kreditinstituten, die beispielsweise dem Bundesverband Deutscher Banken e.V. angeschlossen sind, liegt die Höchstgrenze pro Person bei mindestens 30% des haftenden Eigenkapitals der jeweiligen Bank. Das dürfte jedem “normalen” Anleger völlig ausreichen.
Bei ausländischen Banken, deren deutsche Filialen dem Bundesverband angehören, greift als erstes die nationale Einlagensicherung. Die deutschen Einlagensicherung greift dann nur für die Beträge, die über die nationale Einlagensicherung hinausgehen (unabhängig davon, ob die nationale Einlagensicherung zahlungsfähig ist oder nicht!).
Aber: bei Banken, die “nur” der gesetzlichen Einlagensicherung (Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH) angehören, sind seit 01.07.2009 maximal 50.000 Euro abgesichert. davor waren es 90% der Einlage und maximal 20.000 Euro. Ab 2011 wird die Grenze dann EU-weit auf 100.000 Euro angehoben.
Angesichts der Finanzmarktkrise haben einige Länder reagiert und die Einlagen bei Banken höher abgesichert. In den Niederlanden ist die gesetzlich garantierte Einlagensicherung bereits auf 100% der Einlagen (max. 100.000 Euro) angehoben worden. Damit liegen unsere Nachbarn deutlich über der am 07.10.2008 beschlossenen gesetzlichen Mindestsicherung von 50.000 Euro je Kunde.
Schlagworte: Festgeldvergleich
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