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Wie funktioniert das Bürgerkonto der Sparkassen?

Die Sparkassen in Deutschland bieten ab dem Oktober 2012 das sog. Bürgerkonto für Menschen mit akuten finanziellen Problemen an. Das Girokonto auf Guthabenbasis ist besonders für all die Menschen gedacht, die beispielsweise aufgrund einer Kontokündigung ihrer alten Bank bislang ganz ohne eigenes Girokonto auskommen mussten. Das bemerkenswerte an dieser Initiative der Sparkassen: einerseits bekommen auch Mitbürger mit akuten finanziellen Problemen ein solches Girokonto und andererseits sollen sich die Kosten und Gebühren nicht von denen eines normalen Girokontos unterscheiden.

Die Initiative der Sparkassen kommt nicht von ungefähr. Schon lange werden Banken und Sparkassen kritisiert, weil sie sich zwar in einer Selbstverpflichtungserklärung zur Einrichtung von Girokonten für jedermann verpflichtet haben, diese Verpflichtung in der Praxis aber auch gerne umgehen. Und gerne wird (zumindest bei einigen Banken) bei Kunden, die ohnehin schon finanzielle Probleme haben, hinsichtlich Kosten und Gebühren ordentlich hingelangt. Mit der Einrichtung des Bürgerkontos wollen die Sparkasse sicher auch einer gesetzlichen Verpflichtung zur Kontoeinrichtung zuvorkommen.

Es bleibt abzuwarten, ob die Sparkassen das Vorhaben “Bürgerkonto” flächendeckend auch in der Praxis umsetzen. Wer akut in finanziellen Schwierigkeiten steckt, scheitert bei dem Versuch, ein Konto zu eröffnen, nicht selten auch an der Lustlosigkeit einzelner Bank- oder Sparkassenmitarbeiter.

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